Missbrauch Montagsdemo

Heute soll wieder eine sogenannte „Montagsdemo“ in Marzahn stattfinden. Aufgerufen wurde von der rechtsradikal ausgerichteten Bürgerbewegung Marzahn.

Schon in den letzten Wochen haben diese sogenannten „Montagsdemos“ stattgefunden und ich verstehe die Menschen nicht, die sich davon blenden lassen.

Montagsdemos standen vor 25 Jahren für das Streben nach Freiheit und Demokratie.

Die Demonstrationen, die aktuell stattfinden, haben in keinster Weise das Streben nach Freiheit und Demokratie, sondern stellen mit ihrem Gedankengut genau diese Grundwerte deutlich in Frage.

Für mich ist das ein Missbrauch des Begriffs und des eigentlichen Bestrebens der Montagsdemos. Und ich frage mich, warum lassen sich Menschen, die vor 25 Jahren nach Freiheit strebten, so instrumentalisieren?

Was mich etwas beruhigt, ist, dass seit letztem Samstag die Gegendemonstranten nicht nur vom linksradikalen Rand kommen, sondern durch Gruppierungen, die sich durch alle politischen Parteien, Gewerkschaften und tolerante Menschen einen Namen bekommen haben.

Trotzdem werde ich auch heute meiner Aktion treu bleiben und nicht mit auf die Straße gehen, denn nach den Erfahrungen des vergangenen Samstags, bleibt ein hohes Gewaltrisiko. Erst recht nachdem die rechte Demo so misslungen ist, denke ich, dass einige dieser Teilnehmer unberechenbar werden.

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